TMS - Textverständnis

Textverständnis
Mustertest

Atmung

Die Atmung bzw. Respiration (lat. respirare = Aufatmen) ist in der Biologie ein mehrdeutig verwendeter Begriff, der alle Vorgänge der Sauerstoffaufnahme und der Kohlendioxidabgabe beschreibt. Dabei werden die äußere Atmung, d.h. der Gasaustausch zwischen dem umgebenden Medium und der Körperflüssigkeit, von der inneren Atmung, d.h. dem Gasaustausch zwischen der Körperflüssigkeit und den einzelnen Zellen, unterschieden. Die innere Atmung dient der eigentlichen Energiegewinnung der Zelle in Form von Adenosintriphosphat (ATP). Die Energiegewinnung bei Säugetieren wie dem Menschen erfolgt nur unter Anwesenheit von elementarem Sauerstoff (aerob), wobei der Sauerstoff sich nicht in einer Bindung mit anderen Elementen befindet. Zu diesem Prozess der sogenannten Zellatmung gehören Prozesse wie die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette. Fehlt der Sauerstoff, sterben Aerobier bereits nach kurzer Zeit ab. Bei der anaeroben Atmung erfolgt die Energiegewinnung auch ohne die Anwesenheit von Sauerstoff. Die meisten Anaerobier sind bei den einzelligen Prokaryoten zu finden.

Das Kohlendioxid wird dabei auf drei Wegen vom Gewebe über das Blut zu den Alveolen der Lungen transportiert (Kohlendioxidtransport), wo es abgeatmet wird: Physikalisch gelöst im Blutplasma zu ca. 7%, chemisch gebunden an Hämoglobin in Form von Carbaminohämoglobin in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zu ca. 23 % und chemisch gebunden in Form von Hydrogencarbonat bzw. Bicarbonat in den Erythrozyten und im Blutplasma zu ca. 70%.

Zum geringsten Anteil findet der Transport von CO2 als physikalisch gelöster Stoff statt. Der Wert von 7% bezieht sich dabei auf den normalen Partialdruck von Kohlendioxid (bei 7 %) und entspricht ca. 0,3 ml CO2/100 ml Blut. Ca. 23 % des gesamten Kohlendioxid binden in den Erythrozyten an Hämoglobin und formen dabei das Carbamino-Hämoglobin (CO2Hgb). Kohlendioxid bindet dabei an einer anderen Stelle als Sauerstoff. Diese Reaktion ist deutlich langsamer als die Reaktion zu Bikarbonat, weshalb in der Regel kaum mehr als 20-23 % in dieser Form transportiert werden. Bei der Regulation der CO2-Bindung durch Hämoglobin ist der Haldane-Effekt von Bedeutung. Dieser Effekt besagt, daß sich O2- und CO2-Transport gegenseitig quantitativ beeinflussen. Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert. So fördert in der Lunge die Oxygenierung (Sauerstoffaufnahme) des Hämoglobins die Kohlendioxidabgabe und im Bereich des aktiven Gewebes die Desoxygenierung (Sauerstoffabgabe) die Kohlendioxidaufnahme.

Der Transport von Kohlendioxid in Form von Bikarbonat stellt mit etwa 70 % den größten und somit wichtigsten Anteil im Kohlendioxidtransport dar. In den Erythrozyten finden dabei folgende Vorgänge statt: Kohlendioxid (CO2) diffundiert aus den Zellen über das Interstitium in das Blut und von dort aus in die roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dort reagiert es mit Wasser (H2O) zu Kohlensäure (H2CO3). Dieser Vorgang wird von dem Enzym Carboanhydrase katalysiert und somit ca. 5000-fach beschleunigt.

Die Kohlensäure H2CO3 dissoziiert zu H+ und HCO3- (Hydrogencarbonat) und das H+ wird von Hämoglobin gebunden (Hämoglobin-Puffer). Hydrogencarbonat diffundiert aus den Erythrozyten heraus. Um die Ladungsverhältnisse der Zellen nicht zu verändern geschieht dies im Austausch gegen Chloridionen (Cl-) und wird als Hamburger-Shift bezeichnet.

Im Bereich der Lunge kehren sich dann die genannten Vorgänge um. HCO3- gelangt im Austausch gegen Cl- zurück in die Erythrozyten, wo es mit H+ zu H2CO3 reagiert. Dieses dissoziiert dann zu CO2 und H2O. CO2 diffundiert durch das Plasma zu den Alveolen und wird letztendlich abgeatmet.

Als Zusammenfassung dieser Vorgänge ist die folgende Reaktionsgleichung von großer Bedeutung:

CO2 + H2O ⇌ H2CO3 ⇌ HCO3- + H+

Der hohe Anteil des Kohlendioxidtransportes durch Bikarbonat wird durch das Medikament Acetazolamid deutlich. Diese Substanz blockiert die Aktivität der Carboanhydrase und es kommt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes von normalen 45 mm Hg auf bis zu 80 mm Hg.

Gesteuert wird die Atmung hauptsächlich durch das Gehirn beziehungsweise dem Atemzentrum in der Medulla oblongata. Unter dem Begriff der Atemregulation werden die Steuerungsvorgänge bezeichnet, welche die Atmung bzw. die Ventilation an die jeweilige Stoffwechselsituation anpassen, und dadurch die ausreichende Versorgung der Körperzellen mit Sauerstoff gewährleisten. Ausschlaggebend ist dabei die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Kohlendioxid-Gehalt, beziehungsweise den Kohlendioxid-Partialdruck des Blutes. Übersteigt dieser einen gewissen Schwellenwert, setzt der Atemreiz ein. Rezeptoren, die auf den pH-Wert des arteriellen Blutes sowie einen Sauerstoffmangel (Hypoxie) reagieren, haben nur eine zweitrangige Bedeutung als Atemreiz.

1)Bei der Regulation der CO2-Bindung durch Hämoglobin spielt der sogenannte Haldane-Effekt eine Rolle. Welche Effekte sind dem Text zufolge damit gemeint?

(A)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(B)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(C)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erschwert.
(D)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(E)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei steigendem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welcher der nachfolgenden Effekte ergibt sich dem Text zufolge bei einem Blutzuckerspiegel über 80 mg/dl?

(A)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Carbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(B)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(C)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(D)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 8%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(E)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 23% und an Hämoglobin gebunden zu 70% transportiert
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche der Lösungen A - E ist dem Text zufolge richtig?

I.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des physikalisch gelösten Kohlendioxides bezüglich des Kohlendioxidtransportes auf.
II.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf
III.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Absinken des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf.
IV.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des an Hämoglobin gebundenen Kohlendioxides auf.
(A)Die Aussagen I, II und III lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(B)Die Aussagen II, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(C)Die Aussagen I, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(D)Die Aussagen I, II und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(E)Alle Aussagen lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche der nachfolgenden Aussagen lässt bzw. lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
II.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
III.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
IV.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Die Aufnahme bzw. Abgabe von Hydrogencarbonat beim Kohlendioxidtransport wird mit Hilfe des sogenannten Hamburger-Shiftes geregelt. Welche der folgenden Aussagen sind dem Text zufolge richtig?

I.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
II.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
III.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
IV.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus den Erythrozyten ins Blut.
(A)Die Aussagen I, II und III sind richtig.
(B)Die Aussagen I, II und IV sind richtig.
(C)Die Aussagen I, III und IV sind richtig.
(D)Die Aussagen II, III und IV sind richtig.
(E)Alle Aussagen I-IV sind richtig.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welcher der nachfolgenden Sachverhalte stimmt nicht mit dem Text überein?

(A)Ausschlaggebend für den Atemreiz ist die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Sauerstoff-Gehalt, beziehungsweise den Sauerstoff-Partialdruck des Blutes.
(B)Die Energiegewinnung bei Säugetieren erfolgt nur aerob.
(C)Die äußere Atmung beschreibt den Gasaustausch zwischen dem umgebenden Medium und der Körperflüssigkeit, die innere Atmung dient der eigentlichen Energiegewinnung der Zelle.
(D)Die Glykolyse gehört zum Prozess der sogenannten Zellatmung.
(E)Das Atemzentrum liegt im Gehirn in der Medulla oblongata.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Hautschicht liegt zur Außenfläche hin oberhalb der Stratum germinativum?

(A)Stratum reticulare.
(B)Stratum spinosum.
(C)Stratum lucidum.
(D)Stratum basale.
(E)Stratum granulosum.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die durchschnittliche Hautfläche eines erwachsenen Menschen beträgt 1,73 m2.
(B)Die Epidermis eines erwachsenen Menschen ist ca. 0,03 bis 0,05 nm dick.
(C)Die äußerste Schicht der Epidermis ist die Stratum corneum.
(D)In der Unterhaut befinden sich Sinneszellen gegen starke Druckreize.
(E)Antihistamine können in Medikamenten enthalten sein und wirken gegen Juckreiz.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Dermis wird in die Papillenschicht und in die Körnerschicht unterteilt.
II.Die Dermis versorgt die Grenzzone zur Subcutis.
III.Der Musculus arrector pili entspringt in der Dermis.
IV.Ekzeme gehören zu den lokalen Hauterkrankungen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage bezüglich der Funktionen der Haut lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die Haare in der Haut schützen den Organismus vor Wärmeverlusten.
(B)Da die Langerhanszellen in der Haut unter anderem als antigenpräsentierende Zellen wirken, hat die Haut auch immunologische Funktionen.
(C)Die Haut dient als Stammzellreservoir, da sich in ihr embryonale Stammzellen befinden.
(D)über die Haut erfolgt ein gasförmiger Stoffaustausch von inerten Gasen.
(E)In der unteren Dermis befindet sich die glatte Muskulatur, die für die Temperaturregelung wichtig ist.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Bei Hautinfektionen, die durch Bakterien verursacht werden, werden dem Patienten Antibiotika verschrieben. Diese werden oral eingenommen und wirken über den Blutkreislauf. Welche Aussage ist bzw. welche Aussagen sind bezüglich der Versorgung des Infektionsherdes dem Text zufolge richtig?

I.Der Infektionsherd wird durch die Stratum germinativum mit dem Antibiotikum versorgt.
II.Der Infektionsherd wird durch die Dermis und Subcutis mit dem Antibiotikum versorgt.
III.Der Infektionsherd wird durch die Stratum corneum und der Stratum lucidum mit dem Antibiotikum versorgt.
IV.Der Infektionsherd wird durch die Stratum lucidum und der Stratum reticulare mit dem Antibiotikum versorgt.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Stratum germinativum wird durch die Stratum basale und die Stratum paillare gebildet.
(B)Die Milchdrüse liegt in der Glanzschicht.
(C)Die Schuppenflechte ist eine lokale Hauterkrankung.
(D)Die Dermis besteht überwiegend aus Bindegewebsfasern.
(E)Die Dermis wird in die Stratum spinosum und Stratum reticulare unterteilt.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage bezüglich der Hormone lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die Ausschüttung der Tropine wird über Regelkreise kontrolliert.
(B)Hormone des Gastrointestinaltraktes wirken parakrin.
(C)Die Konzentration von Cortisol im Blut schwankt periodisch.
(D)Hydrophile Hormone wirken an der Zellmembran der Zielzelle.
(E)Lipophile Hormone wirken am Zellkern der Zielzelle.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Thyroxin löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
II.Bei einem Glucose-Spiegel im Blut von 6mM aktiviert das ZNS die Ausschüttung von Insulin.
III.Eine medikamentöse Gabe von Insulin hat Auswirkungen auf die Glucagonkonzentration der A-Zellen der Pankreas.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen II und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Aus dem Hypothalamus werden Liperine freigesetzt und der Glucose-Spiegel im Blut beträgt 4mM. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Insulin.
II.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
III.Es kommt nicht zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lässen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage ist dem Text zufolge richtig?

(A)Melatonin leitet sich von Cholesterol ab.
(B)Eicosanoide leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(C)Catecholamine leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(D)Histamin leitet sich von Aminosäuren ab.
(E)Iodthyronine leiten sich von Cholesterol ab.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die vermehrte Ausschüttung von Statinen wird über das ZNS reguliert.
(B)Prostaglandine wirken über einen autokrinen Wirkungsmechanismus.
(C)Progesteron wirkt in der Zielzelle über dem Prinzip der Transkriptionskontrolle.
(D)Thyroxin wird aus Aminosäuren gebildet und löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
(E)Testosteron gehört zu den lipophilen Hormonen.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)In einem Organismus kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Histaminen. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von mRNA und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
II.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von Hormonrezeptoren und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
III.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von second messengern und infolge dessen werden verstärkt Proteine freigesetzt.
(A)Nur die Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur die Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur die Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Der sulcus coronarius liegt zwischen Vorhöfen und Kammern.
(B)Der Sulcus interventricularis posterior liegt zwischen den Kammern.
(C)Arterielles Blut wird über den Sinus coronariaus abtransportiert.
(D)Die Arteria coronaria dextra versorgt das Herz mit arteriellem Blut
(E)Die Arteria coronaria sinistra versorgt das Herz mit arteriellem Blut.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Ein zu schneller Herzschlag (über 120/Min. im Ruhezustand) wird als Tachykardie bezeichnet.
(B)Die Steigerung der Kontraktilität der Herzmuskelzellen bei erhöhtem Blutvolumen wird als Frank-Sterling-Mechanismus bezeichnet.
(C)Keine der Methoden I-III ist geeignet.
(D)Ein zu langsamer Herzschlag (unter 60/Min. im Ruhezustand) wird als Bradykardie bezeichnet.
(E)Die Steigerung der Herzfrequenz bei erhöhtem Blutvolumen wird als Bainbridge-Reflex bezeichnet.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Ein Patient kommt in die Klinik und klagt, dass er seit etwa zwei Stunden starke Brustschmerzen, Angstschweiß, ein Engegefühl und Übelkeit hat (alles Symptome eines möglichen Myokardinfarktes). Welche Aussage / welche Aussagen bezüglich des weiteren Vorgehens lässt / lassen sich dem Text zufolge am ehesten ableiten?

I.Es ist sofort ein EEG durchzuführen. Zeigt das EEG kein Anzeichen auf einen Infarkt, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
II.Es sind sofort die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine durchzuführen. Sind die Bestimmungen dieser Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
III.Die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine sollten zweimalig (sofort und nach 12 Stunden) erfolgen. Sind diese Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
IV.Das EKG sollte innerhalb von 24 Stunden zweimal durchgeführt und auf Infarktzeichen geprüft werden. Sind keine Infarktzeichen sichtbar und bleiben die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine innerhalb dieser 24 Std. negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Nur die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Auskultation der Herztöne basiert auf apparative diagnostische Untersuchungsverfahren des Herzens.
(B)Das Protein Myoglobin steigt innerhalb von 3 – 8 Stunden nach einem Herzinfarkt rasch an.
(C)ANP wirkt nur bei erhöhtem Druck der Herzvorhofwand.
(D)Beim Herzzyklus wird die Strömungsrichtung des Blutes durch die Klappen bestimmt.
(E)Ein erhöhtes Blutvolumen wird immer nur durch die Steigerung der Herzfrequenz reguliert.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage(n) bezüglich dem ANP lässt / lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf erhöhtem Druck.
II.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf Überdehnung der Herzvorwand.
III.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der rauhen Muskulatur der Arteriolen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage I und II lassen sich ableiten.
(E)Nur Aussage I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage(n) bezüglich eines Herzzyklus lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Der Fluss des Blutes aus den Vorhöfen in die Kammern wird unterstützt durch die Kammersystole.
II.Bei einem Herzzyklus werfen erst die Kammern das Blut aus den Arterien aus, dann füllen sich die Vorhöfe.
III.Bedingt durch Druckabfall in den Kammern fließt das Blut aus den Vorhöfen in die Kammern.
IV.Bei einem Herzzyklus füllen sich erst die Vorhöfe, gleichzeitig strömt das Blut aus den Kammern in die Venen aus.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )

Haut

Die Haut als ein Hüllorgan dient der Abgrenzung des tierischen und menschlichen Organismus von innen und außen. Sie schützt den Organismus vor Einflüssen aus der Umwelt und dient der Kommunikation und Wahrung des inneren Gleichgewichtes (Homöostase). Außerdem spielt sie eine Rolle im Bereich der Immunologie (z.B. fungieren die Langerhanszellen in der Haut als antigenrepräsentierende Zellen) und im Stoffwechsel.

über die Körperoberfläche werden gasförmige, flüssige oder in wässrigem Medium gelöste feste Stoffe aufgenommen und abgegeben. Dieser Stoffaustausch erfolgt entweder aktiv unter Energieaufwand oder passiv in Richtung eines osmotischen Gefälles. Bei dem gasförmigen Stoffaustausch handelt es sich (bei Tieren) um die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid (Hautatmung), aber auch um Stickstoff und Inertgase. Wasser kann als Transportmedium und zur Wasserregulation aufgenommen und abgegeben werden. Im Wasser gelöste Stoffe können Salze (Aufnahme/Abgabe), Nahrungsstoffe (z.B. bei Endoparasiten), Ausscheidungsprodukte und auch toxische Stoffe aus der Umwelt (z.B. Bleiverbindungen) sein.

Die Haut schützt den Organismus vor dem Eindringen von Krankheitserregern und Fremdsubstanzen (gasförmige, flüssige, feste), vor mechanischen Verletzungen, Verbrennungen, vor Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Proteinverlusten, vor Wärmeverlusten (Haare in der Haut) und vor überhitzung (Schweißdrüsen). Sie wird von Bakterien, Pilzen und kleinen Insekten besiedelt (residente Hautflora). Als Sitz zahlreicher Sinnesrezeptoren (wie den Kälterezeptoren, Wärmerezeptoren, Tastkörperchen, freien Nervenendigungen und Lamellenkörperchen) dient sie zur Aufnahme von Sinnesreizen. Da sich in der Haut adulte Stammzellen befinden, fungiert die Haut auch als Stammzellreservoir. Das Gewicht der Haut eines erwachsenen Menschen beträgt etwa 10 bis 14 kg, die Dicke etwa 1,5 bis 4 mm, die Hautfläche (Körperoberfläche) durchschnittlich 1,73 m2. Die Haut gliedert sich in die drei Schichten Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und Subcutis (Unterhaut), wobei die Epidermis und Dermis zusammen die Cutis bilden. Die Epidermis (ca. 0,03 bis 0,05 mm dick) als ein mehrschichtiges Plattenepithel gehört zu den Epithelgeweben und setzt sich von außen nach innen aus den folgenden Schichten zusammen: Stratum corneum (Hornschicht), Stratum lucidum (Glanzschicht, nur an Hand- und Fußinnenseite), Stratum granulosum (Körnerzellenschicht), Stratum spinosum (Stachelzellschicht), Stratum basale (Basalschicht). Die Stratum spinosum und Stratum basale bilden zusammen die Stratum germinativum (Keimschicht). Die Dermis wird in die Stratum papillare (Papillenschicht oder Zapfenschicht) und in die Stratum reticulare (Netzschicht) unterteilt. Sie dient der Ernährung der Epidermis und besteht überwiegend aus Bindegewebsfasern. Das fein kapillarisierte Blutgefäßsystem in ihr versorgt die Grenzzone zur Epidermis. Die für die Temperaturregelung wichtige glatte Muskulatur, Blutgefäße, Talg- und Schweißdrüsen sowie die Milchdrüse, eine modifizierte Hautdrüse, liegen in der unteren Lederhaut. In der Lederhaut entspringen auch die Hautanhangsgebilde wie Haare mit ihren Talgdrüsen, Haarbalgmuskeln (Musculus arrector pili), Nägel, Talg- und Schweißdrüsen. Die Subcutis enthält größere Blutgefäße und Nerven für die oberen Hautschichten. In ihr befinden sich lockeres Bindegewebe, das subkutane Fett und in der Unterhaut die Lamellenkörperchen (Sinneszellen für starke Druckreize). Die Subcutis dient als Unterlage für die darüberliegenden Hautschichten.

Unter Hautkrankheiten (Dermatosen) werden Erkrankungen der Haut und der Hautanhangsgebilde (Nägel, Haare, Talg- und Schweißdrüsen) verstanden, die als Reaktion auf unterschiedliche Umwelteinflüsse oder auf Einflüsse aus dem Körperinneren entstehen, und die unterschiedliche Schweregrade und Erscheinungsformen aufweisen. Die Einteilung der Hauterkrankungen erfolgt über die befallenen Körperstellen. Unterschieden werden die generalisierten Hauterkrankungen (z.B. allergische Reaktionen der Haut, Schuppenflechte, Ekzeme), die an der gesamten Hautoberfläche vorkommen können, von den lokalen Hauterkrankungen, die auf bestimmte Hautstellen (z.B. Hautkrebs, Infektionserkrankungen, Hautpilze) lokalisiert sind. Die Ursachen der Erkrankungen sind mannigfaltig. So können einfache Verletzungen, Schürf- und Schnittwunden, Störungen des Immunsystems, Infektionen, Stoffwechselstörungen, genetisch bedingte Ursachen, eine ungesunde Ernährung und Lebensweise sowie Stress Hauterkrankungen hervorrufen. Häufige Symptome sind z.B. Flecken, Hautrötungen, Quaddeln, Schuppen, Risse, eine veränderte und zu trockene Haut. Oft kommt es zu Schmerzen, Rötungen und Juckreizen. Eine Diagnose wird anhand der Hautveränderungen gestellt. Zu den Therapien gehören Medikamente, Salben und Cremes, die meist eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen. Schwerwiegende Hautkrankheiten wie Hautkrebs müssen durch Bestrahlungen, Chemotherapie und Operationen behandelt werden. Oft enthalten die Medikamente Antibiotika, Antihistamine (gegen Juckreiz) und Kortison (nur kurzfristiger Einsatz).

1)Bei der Regulation der CO2-Bindung durch Hämoglobin spielt der sogenannte Haldane-Effekt eine Rolle. Welche Effekte sind dem Text zufolge damit gemeint?

(A)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(B)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(C)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erschwert.
(D)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(E)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei steigendem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welcher der nachfolgenden Effekte ergibt sich dem Text zufolge bei einem Blutzuckerspiegel über 80 mg/dl?

(A)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Carbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(B)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(C)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(D)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 8%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(E)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 23% und an Hämoglobin gebunden zu 70% transportiert
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche der Lösungen A - E ist dem Text zufolge richtig?

I.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des physikalisch gelösten Kohlendioxides bezüglich des Kohlendioxidtransportes auf.
II.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf
III.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Absinken des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf.
IV.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des an Hämoglobin gebundenen Kohlendioxides auf.
(A)Die Aussagen I, II und III lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(B)Die Aussagen II, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(C)Die Aussagen I, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(D)Die Aussagen I, II und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(E)Alle Aussagen lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche der nachfolgenden Aussagen lässt bzw. lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
II.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
III.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
IV.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Die Aufnahme bzw. Abgabe von Hydrogencarbonat beim Kohlendioxidtransport wird mit Hilfe des sogenannten Hamburger-Shiftes geregelt. Welche der folgenden Aussagen sind dem Text zufolge richtig?

I.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
II.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
III.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
IV.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus den Erythrozyten ins Blut.
(A)Die Aussagen I, II und III sind richtig.
(B)Die Aussagen I, II und IV sind richtig.
(C)Die Aussagen I, III und IV sind richtig.
(D)Die Aussagen II, III und IV sind richtig.
(E)Alle Aussagen I-IV sind richtig.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welcher der nachfolgenden Sachverhalte stimmt nicht mit dem Text überein?

(A)Ausschlaggebend für den Atemreiz ist die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Sauerstoff-Gehalt, beziehungsweise den Sauerstoff-Partialdruck des Blutes.
(B)Die Energiegewinnung bei Säugetieren erfolgt nur aerob.
(C)Die äußere Atmung beschreibt den Gasaustausch zwischen dem umgebenden Medium und der Körperflüssigkeit, die innere Atmung dient der eigentlichen Energiegewinnung der Zelle.
(D)Die Glykolyse gehört zum Prozess der sogenannten Zellatmung.
(E)Das Atemzentrum liegt im Gehirn in der Medulla oblongata.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Hautschicht liegt zur Außenfläche hin oberhalb der Stratum germinativum?

(A)Stratum reticulare.
(B)Stratum spinosum.
(C)Stratum lucidum.
(D)Stratum basale.
(E)Stratum granulosum.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die durchschnittliche Hautfläche eines erwachsenen Menschen beträgt 1,73 m2.
(B)Die Epidermis eines erwachsenen Menschen ist ca. 0,03 bis 0,05 nm dick.
(C)Die äußerste Schicht der Epidermis ist die Stratum corneum.
(D)In der Unterhaut befinden sich Sinneszellen gegen starke Druckreize.
(E)Antihistamine können in Medikamenten enthalten sein und wirken gegen Juckreiz.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Dermis wird in die Papillenschicht und in die Körnerschicht unterteilt.
II.Die Dermis versorgt die Grenzzone zur Subcutis.
III.Der Musculus arrector pili entspringt in der Dermis.
IV.Ekzeme gehören zu den lokalen Hauterkrankungen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage bezüglich der Funktionen der Haut lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die Haare in der Haut schützen den Organismus vor Wärmeverlusten.
(B)Da die Langerhanszellen in der Haut unter anderem als antigenpräsentierende Zellen wirken, hat die Haut auch immunologische Funktionen.
(C)Die Haut dient als Stammzellreservoir, da sich in ihr embryonale Stammzellen befinden.
(D)über die Haut erfolgt ein gasförmiger Stoffaustausch von inerten Gasen.
(E)In der unteren Dermis befindet sich die glatte Muskulatur, die für die Temperaturregelung wichtig ist.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Bei Hautinfektionen, die durch Bakterien verursacht werden, werden dem Patienten Antibiotika verschrieben. Diese werden oral eingenommen und wirken über den Blutkreislauf. Welche Aussage ist bzw. welche Aussagen sind bezüglich der Versorgung des Infektionsherdes dem Text zufolge richtig?

I.Der Infektionsherd wird durch die Stratum germinativum mit dem Antibiotikum versorgt.
II.Der Infektionsherd wird durch die Dermis und Subcutis mit dem Antibiotikum versorgt.
III.Der Infektionsherd wird durch die Stratum corneum und der Stratum lucidum mit dem Antibiotikum versorgt.
IV.Der Infektionsherd wird durch die Stratum lucidum und der Stratum reticulare mit dem Antibiotikum versorgt.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Stratum germinativum wird durch die Stratum basale und die Stratum paillare gebildet.
(B)Die Milchdrüse liegt in der Glanzschicht.
(C)Die Schuppenflechte ist eine lokale Hauterkrankung.
(D)Die Dermis besteht überwiegend aus Bindegewebsfasern.
(E)Die Dermis wird in die Stratum spinosum und Stratum reticulare unterteilt.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage bezüglich der Hormone lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die Ausschüttung der Tropine wird über Regelkreise kontrolliert.
(B)Hormone des Gastrointestinaltraktes wirken parakrin.
(C)Die Konzentration von Cortisol im Blut schwankt periodisch.
(D)Hydrophile Hormone wirken an der Zellmembran der Zielzelle.
(E)Lipophile Hormone wirken am Zellkern der Zielzelle.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Thyroxin löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
II.Bei einem Glucose-Spiegel im Blut von 6mM aktiviert das ZNS die Ausschüttung von Insulin.
III.Eine medikamentöse Gabe von Insulin hat Auswirkungen auf die Glucagonkonzentration der A-Zellen der Pankreas.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen II und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Aus dem Hypothalamus werden Liperine freigesetzt und der Glucose-Spiegel im Blut beträgt 4mM. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Insulin.
II.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
III.Es kommt nicht zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lässen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage ist dem Text zufolge richtig?

(A)Melatonin leitet sich von Cholesterol ab.
(B)Eicosanoide leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(C)Catecholamine leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(D)Histamin leitet sich von Aminosäuren ab.
(E)Iodthyronine leiten sich von Cholesterol ab.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die vermehrte Ausschüttung von Statinen wird über das ZNS reguliert.
(B)Prostaglandine wirken über einen autokrinen Wirkungsmechanismus.
(C)Progesteron wirkt in der Zielzelle über dem Prinzip der Transkriptionskontrolle.
(D)Thyroxin wird aus Aminosäuren gebildet und löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
(E)Testosteron gehört zu den lipophilen Hormonen.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)In einem Organismus kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Histaminen. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von mRNA und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
II.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von Hormonrezeptoren und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
III.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von second messengern und infolge dessen werden verstärkt Proteine freigesetzt.
(A)Nur die Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur die Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur die Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Der sulcus coronarius liegt zwischen Vorhöfen und Kammern.
(B)Der Sulcus interventricularis posterior liegt zwischen den Kammern.
(C)Arterielles Blut wird über den Sinus coronariaus abtransportiert.
(D)Die Arteria coronaria dextra versorgt das Herz mit arteriellem Blut
(E)Die Arteria coronaria sinistra versorgt das Herz mit arteriellem Blut.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Ein zu schneller Herzschlag (über 120/Min. im Ruhezustand) wird als Tachykardie bezeichnet.
(B)Die Steigerung der Kontraktilität der Herzmuskelzellen bei erhöhtem Blutvolumen wird als Frank-Sterling-Mechanismus bezeichnet.
(C)Keine der Methoden I-III ist geeignet.
(D)Ein zu langsamer Herzschlag (unter 60/Min. im Ruhezustand) wird als Bradykardie bezeichnet.
(E)Die Steigerung der Herzfrequenz bei erhöhtem Blutvolumen wird als Bainbridge-Reflex bezeichnet.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Ein Patient kommt in die Klinik und klagt, dass er seit etwa zwei Stunden starke Brustschmerzen, Angstschweiß, ein Engegefühl und Übelkeit hat (alles Symptome eines möglichen Myokardinfarktes). Welche Aussage / welche Aussagen bezüglich des weiteren Vorgehens lässt / lassen sich dem Text zufolge am ehesten ableiten?

I.Es ist sofort ein EEG durchzuführen. Zeigt das EEG kein Anzeichen auf einen Infarkt, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
II.Es sind sofort die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine durchzuführen. Sind die Bestimmungen dieser Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
III.Die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine sollten zweimalig (sofort und nach 12 Stunden) erfolgen. Sind diese Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
IV.Das EKG sollte innerhalb von 24 Stunden zweimal durchgeführt und auf Infarktzeichen geprüft werden. Sind keine Infarktzeichen sichtbar und bleiben die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine innerhalb dieser 24 Std. negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Nur die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Auskultation der Herztöne basiert auf apparative diagnostische Untersuchungsverfahren des Herzens.
(B)Das Protein Myoglobin steigt innerhalb von 3 – 8 Stunden nach einem Herzinfarkt rasch an.
(C)ANP wirkt nur bei erhöhtem Druck der Herzvorhofwand.
(D)Beim Herzzyklus wird die Strömungsrichtung des Blutes durch die Klappen bestimmt.
(E)Ein erhöhtes Blutvolumen wird immer nur durch die Steigerung der Herzfrequenz reguliert.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage(n) bezüglich dem ANP lässt / lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf erhöhtem Druck.
II.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf Überdehnung der Herzvorwand.
III.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der rauhen Muskulatur der Arteriolen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage I und II lassen sich ableiten.
(E)Nur Aussage I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage(n) bezüglich eines Herzzyklus lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Der Fluss des Blutes aus den Vorhöfen in die Kammern wird unterstützt durch die Kammersystole.
II.Bei einem Herzzyklus werfen erst die Kammern das Blut aus den Arterien aus, dann füllen sich die Vorhöfe.
III.Bedingt durch Druckabfall in den Kammern fließt das Blut aus den Vorhöfen in die Kammern.
IV.Bei einem Herzzyklus füllen sich erst die Vorhöfe, gleichzeitig strömt das Blut aus den Kammern in die Venen aus.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )

Hormone

Es gibt im Menschen mehr als hundert verschiedene Hormone und hormonähnliche Substanzen. Hormone sind chemische Signalstoffe, die ein Signal durch Wanderung vom Ort ihrer Bildung zum Ort ihrer Wirkung übertragen. Sie werden in spezialisierten Zellen (Drüsenzellen), die häufig zu endokrinen Drüsen zusammengefasst werden, aus Vorstufen synthetisiert, gespeichert und bei Bedarf meist in die Blutbahn ausgeschüttet. Der Transport erfolgt häufig in einer reversiblen Bindung an Plasmaproteine (Hormoncarrier). Im Erfolgsorgan empfangen Zielzellen, mit das Hormon bindenden Hormonrezeptoren ausgestattet, das hormonale Signal, die Information wird an die Zelle weitergegeben und eine Antwort ausgelöst. Zum großen Teil in der Leber werden die Hormone durch chemische Umwandlungen inaktiviert (manchmal auch aktiviert), und über das Exkretionssystem (vor allem die Niere) ausgeschieden. Im Blut liegen die Hormone nur in der sehr geringen Konzentration von 10-7 und 10-12 M (Mol) vor. Die Konzentration der Hormone wird über eine Kontrolle von Hormon-Biosynthese und -Ausschüttung genau geregelt. Sie kann erheblich schwanken, z.B. periodisch in Zyklen oder Rhythmen wie Tages-, Monats- oder Jahreszeit (z.B. das Hormon Cortisol). Viele Hormone werden auch stoßweise und unregelmäßig in das Blut ausgeschüttet und die Hormonkonzentration ändert sich episodisch bzw. pulsatil. Eine weitere Hormongruppe ist ereignisgesteuert, d.h. der Organismus reagiert damit auf äußere Bedingungen. Erfolgt der Transport der Hormone über das Blut, spricht man von einer endokrinen Wirkung (Beispiel: Insulin). Es gibt auch lokal wirkende Hormone, die sogenannten Gewebshormone, deren Zielzellen sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Drüsenzelle befinden. Hier spricht man von der parakrinen Wirkung (Beispiel: Hormone des Gastrointestinaltraktes). Wirken Signalstoffe unmittelbar auf die Bildungszelle zurück, wird dies als autokrines Wirkungsprinzip (Beispiel: Prostaglandine) bezeichnet. Viele Hormone haben mehrere Wirkungsmechanismen: So wirkt das Hormon Insulin endokrin bei der Steuerung des Glucose- und Fettstoffwechsels und parakrin bei der Hemmung der Bildung und Ausschüttung von Glukagon aus den benachbarten A-Zellen der Pankreas. Die Kontrolle der Biosynthese und der Ausschüttung wird entweder durch einfache Regelkreise oder hierarchisch geordnete Systeme ausgeübt. So wird beim Regelkreis des Insulins die Biosynthese und Ausschüttung aus den B-Zellen der Pankreas durch einen hohen Glucose-Spiegel im Blut stimuliert (> 5mM). Das ausgeschüttete Insulin veranlasst dann die Zellen von Muskel- und Fettgewebe vermehrt Glucose aufzunehmen, so dass der Glucose-Spiegel im Blut sinkt. Beim Normalwert von 5mM unterbleibt eine weitere Insulinausschüttung. Hierarchien bilden sich, wenn Hormonsysteme miteinander verknüpft sind. Besonders wichtig ist die Hypophysen-Hypothalamus-Achse, die vom Zentralnervensystem (ZNS) kontrolliert wird. Nervenzellen im Hypothalamus reagieren auf hemmende oder aktivierende Reize des ZNS, indem sie aktivierende oder hemmende Faktoren – als Liberine und Statine bezeichnet – ausschütten. Diese Neurohormone erreichen über kurze Blutbahnen die Adenohypophyse und stimulieren (als Liberine) oder hemmen (als Statine) die Biosynthese und Ausschüttung von Tropinen. Tropine wiederum stimulieren die Biosynthese vom glandulären Hormon, das schließlich auf seine Zielzellen im Organismus wirkt und auch auf übergeordnete Hormonsysteme zurückwirkt. Biochemisch gesehen wird zwischen lipophilen und hydrophilen Hormonen unterschieden: Lipophile Hormone dringen am Erfolgsorgan in die Zelle ein und wirken im Zellkern, hydrophile Hormone wirken an der Zellmembran der Zielzelle. Lipophile Hormone wie die Steroidhormone und das Thyroxin durchdringen an der Zielzelle die Zellmembran und binden innerhalb der Zelle an einen spezifischen Rezeptor. Der Komplex aus Hormon und Rezeptor beeinflusst im Zellkern die Transkription bestimmter Gene (Transkriptionskontrolle). Die verminderte oder verstärkte Synthese von mRNA führt zu einer veränderten Konzentration der Proteine, die die Zellantwort auslösen. Zu den lipophilen Hormonen gehören die Steroidhormone wie z.B. Progesteron, Cortisol, Testosteron (alle aus Cholesterol gebildet), sowie die Retinsäure - ein Wachstumsfaktor und eng verwandt mit Vitamin-A-Derivaten, die Eicosanoide, die sich von der Arachidonsäure ableiten und die Iodthyronine. Zu den Iodthyroninen gehört Thyroxin, das einzige Hormon, das aus Aminosäuren gebildet wird und lipophilen Charakter besitzt. Hydrophile Hormone binden an der Außenseite der Zielzelle an spezifische und in der Zellmembran fixierte Rezeptoren, wodurch an der Innenseite der Zellmembran die Bildung von sogenannten "second messenger" (zweite Botenstoffe) ausgelöst wird. Diese steuern dann die Antwort der Zielzelle. Hydrophile Hormone leiten sich meist von Aminosäuren ab bzw. sind als Peptide oder Proteine aus Aminosäuren zusammengesetzt. Zu ihnen gehören z.B. Histamin, Serotin, Melatonin, die Catecholamine und das Insulin.

1)Bei der Regulation der CO2-Bindung durch Hämoglobin spielt der sogenannte Haldane-Effekt eine Rolle. Welche Effekte sind dem Text zufolge damit gemeint?

(A)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(B)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(C)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erschwert.
(D)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(E)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei steigendem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welcher der nachfolgenden Effekte ergibt sich dem Text zufolge bei einem Blutzuckerspiegel über 80 mg/dl?

(A)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Carbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(B)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(C)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(D)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 8%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(E)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 23% und an Hämoglobin gebunden zu 70% transportiert
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche der Lösungen A - E ist dem Text zufolge richtig?

I.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des physikalisch gelösten Kohlendioxides bezüglich des Kohlendioxidtransportes auf.
II.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf
III.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Absinken des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf.
IV.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des an Hämoglobin gebundenen Kohlendioxides auf.
(A)Die Aussagen I, II und III lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(B)Die Aussagen II, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(C)Die Aussagen I, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(D)Die Aussagen I, II und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(E)Alle Aussagen lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche der nachfolgenden Aussagen lässt bzw. lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
II.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
III.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
IV.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Die Aufnahme bzw. Abgabe von Hydrogencarbonat beim Kohlendioxidtransport wird mit Hilfe des sogenannten Hamburger-Shiftes geregelt. Welche der folgenden Aussagen sind dem Text zufolge richtig?

I.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
II.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
III.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
IV.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus den Erythrozyten ins Blut.
(A)Die Aussagen I, II und III sind richtig.
(B)Die Aussagen I, II und IV sind richtig.
(C)Die Aussagen I, III und IV sind richtig.
(D)Die Aussagen II, III und IV sind richtig.
(E)Alle Aussagen I-IV sind richtig.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welcher der nachfolgenden Sachverhalte stimmt nicht mit dem Text überein?

(A)Ausschlaggebend für den Atemreiz ist die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Sauerstoff-Gehalt, beziehungsweise den Sauerstoff-Partialdruck des Blutes.
(B)Die Energiegewinnung bei Säugetieren erfolgt nur aerob.
(C)Die äußere Atmung beschreibt den Gasaustausch zwischen dem umgebenden Medium und der Körperflüssigkeit, die innere Atmung dient der eigentlichen Energiegewinnung der Zelle.
(D)Die Glykolyse gehört zum Prozess der sogenannten Zellatmung.
(E)Das Atemzentrum liegt im Gehirn in der Medulla oblongata.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Hautschicht liegt zur Außenfläche hin oberhalb der Stratum germinativum?

(A)Stratum reticulare.
(B)Stratum spinosum.
(C)Stratum lucidum.
(D)Stratum basale.
(E)Stratum granulosum.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die durchschnittliche Hautfläche eines erwachsenen Menschen beträgt 1,73 m2.
(B)Die Epidermis eines erwachsenen Menschen ist ca. 0,03 bis 0,05 nm dick.
(C)Die äußerste Schicht der Epidermis ist die Stratum corneum.
(D)In der Unterhaut befinden sich Sinneszellen gegen starke Druckreize.
(E)Antihistamine können in Medikamenten enthalten sein und wirken gegen Juckreiz.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Dermis wird in die Papillenschicht und in die Körnerschicht unterteilt.
II.Die Dermis versorgt die Grenzzone zur Subcutis.
III.Der Musculus arrector pili entspringt in der Dermis.
IV.Ekzeme gehören zu den lokalen Hauterkrankungen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage bezüglich der Funktionen der Haut lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die Haare in der Haut schützen den Organismus vor Wärmeverlusten.
(B)Da die Langerhanszellen in der Haut unter anderem als antigenpräsentierende Zellen wirken, hat die Haut auch immunologische Funktionen.
(C)Die Haut dient als Stammzellreservoir, da sich in ihr embryonale Stammzellen befinden.
(D)über die Haut erfolgt ein gasförmiger Stoffaustausch von inerten Gasen.
(E)In der unteren Dermis befindet sich die glatte Muskulatur, die für die Temperaturregelung wichtig ist.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Bei Hautinfektionen, die durch Bakterien verursacht werden, werden dem Patienten Antibiotika verschrieben. Diese werden oral eingenommen und wirken über den Blutkreislauf. Welche Aussage ist bzw. welche Aussagen sind bezüglich der Versorgung des Infektionsherdes dem Text zufolge richtig?

I.Der Infektionsherd wird durch die Stratum germinativum mit dem Antibiotikum versorgt.
II.Der Infektionsherd wird durch die Dermis und Subcutis mit dem Antibiotikum versorgt.
III.Der Infektionsherd wird durch die Stratum corneum und der Stratum lucidum mit dem Antibiotikum versorgt.
IV.Der Infektionsherd wird durch die Stratum lucidum und der Stratum reticulare mit dem Antibiotikum versorgt.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Stratum germinativum wird durch die Stratum basale und die Stratum paillare gebildet.
(B)Die Milchdrüse liegt in der Glanzschicht.
(C)Die Schuppenflechte ist eine lokale Hauterkrankung.
(D)Die Dermis besteht überwiegend aus Bindegewebsfasern.
(E)Die Dermis wird in die Stratum spinosum und Stratum reticulare unterteilt.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage bezüglich der Hormone lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die Ausschüttung der Tropine wird über Regelkreise kontrolliert.
(B)Hormone des Gastrointestinaltraktes wirken parakrin.
(C)Die Konzentration von Cortisol im Blut schwankt periodisch.
(D)Hydrophile Hormone wirken an der Zellmembran der Zielzelle.
(E)Lipophile Hormone wirken am Zellkern der Zielzelle.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Thyroxin löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
II.Bei einem Glucose-Spiegel im Blut von 6mM aktiviert das ZNS die Ausschüttung von Insulin.
III.Eine medikamentöse Gabe von Insulin hat Auswirkungen auf die Glucagonkonzentration der A-Zellen der Pankreas.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen II und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Aus dem Hypothalamus werden Liperine freigesetzt und der Glucose-Spiegel im Blut beträgt 4mM. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Insulin.
II.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
III.Es kommt nicht zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lässen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage ist dem Text zufolge richtig?

(A)Melatonin leitet sich von Cholesterol ab.
(B)Eicosanoide leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(C)Catecholamine leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(D)Histamin leitet sich von Aminosäuren ab.
(E)Iodthyronine leiten sich von Cholesterol ab.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die vermehrte Ausschüttung von Statinen wird über das ZNS reguliert.
(B)Prostaglandine wirken über einen autokrinen Wirkungsmechanismus.
(C)Progesteron wirkt in der Zielzelle über dem Prinzip der Transkriptionskontrolle.
(D)Thyroxin wird aus Aminosäuren gebildet und löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
(E)Testosteron gehört zu den lipophilen Hormonen.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)In einem Organismus kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Histaminen. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von mRNA und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
II.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von Hormonrezeptoren und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
III.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von second messengern und infolge dessen werden verstärkt Proteine freigesetzt.
(A)Nur die Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur die Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur die Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Der sulcus coronarius liegt zwischen Vorhöfen und Kammern.
(B)Der Sulcus interventricularis posterior liegt zwischen den Kammern.
(C)Arterielles Blut wird über den Sinus coronariaus abtransportiert.
(D)Die Arteria coronaria dextra versorgt das Herz mit arteriellem Blut
(E)Die Arteria coronaria sinistra versorgt das Herz mit arteriellem Blut.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Ein zu schneller Herzschlag (über 120/Min. im Ruhezustand) wird als Tachykardie bezeichnet.
(B)Die Steigerung der Kontraktilität der Herzmuskelzellen bei erhöhtem Blutvolumen wird als Frank-Sterling-Mechanismus bezeichnet.
(C)Keine der Methoden I-III ist geeignet.
(D)Ein zu langsamer Herzschlag (unter 60/Min. im Ruhezustand) wird als Bradykardie bezeichnet.
(E)Die Steigerung der Herzfrequenz bei erhöhtem Blutvolumen wird als Bainbridge-Reflex bezeichnet.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Ein Patient kommt in die Klinik und klagt, dass er seit etwa zwei Stunden starke Brustschmerzen, Angstschweiß, ein Engegefühl und Übelkeit hat (alles Symptome eines möglichen Myokardinfarktes). Welche Aussage / welche Aussagen bezüglich des weiteren Vorgehens lässt / lassen sich dem Text zufolge am ehesten ableiten?

I.Es ist sofort ein EEG durchzuführen. Zeigt das EEG kein Anzeichen auf einen Infarkt, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
II.Es sind sofort die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine durchzuführen. Sind die Bestimmungen dieser Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
III.Die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine sollten zweimalig (sofort und nach 12 Stunden) erfolgen. Sind diese Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
IV.Das EKG sollte innerhalb von 24 Stunden zweimal durchgeführt und auf Infarktzeichen geprüft werden. Sind keine Infarktzeichen sichtbar und bleiben die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine innerhalb dieser 24 Std. negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Nur die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Auskultation der Herztöne basiert auf apparative diagnostische Untersuchungsverfahren des Herzens.
(B)Das Protein Myoglobin steigt innerhalb von 3 – 8 Stunden nach einem Herzinfarkt rasch an.
(C)ANP wirkt nur bei erhöhtem Druck der Herzvorhofwand.
(D)Beim Herzzyklus wird die Strömungsrichtung des Blutes durch die Klappen bestimmt.
(E)Ein erhöhtes Blutvolumen wird immer nur durch die Steigerung der Herzfrequenz reguliert.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage(n) bezüglich dem ANP lässt / lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf erhöhtem Druck.
II.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf Überdehnung der Herzvorwand.
III.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der rauhen Muskulatur der Arteriolen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage I und II lassen sich ableiten.
(E)Nur Aussage I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage(n) bezüglich eines Herzzyklus lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Der Fluss des Blutes aus den Vorhöfen in die Kammern wird unterstützt durch die Kammersystole.
II.Bei einem Herzzyklus werfen erst die Kammern das Blut aus den Arterien aus, dann füllen sich die Vorhöfe.
III.Bedingt durch Druckabfall in den Kammern fließt das Blut aus den Vorhöfen in die Kammern.
IV.Bei einem Herzzyklus füllen sich erst die Vorhöfe, gleichzeitig strömt das Blut aus den Kammern in die Venen aus.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )

Herz

Das zentrale Organ des Blutkreislaufes beim Menschen ist das Herz. Es ist ein muskuläres Hohlorgan, das wie eine Druck- und Saugpumpe funktioniert und pro Minute ca. 5 bis 6 Liter Blut durch den menschlichen Körper pumpt. Das Herzgewicht eines erwachsenen Mannes schwankt zwischen ca. 280 bis 340 Gramm, einer erwachsenen Frau zwischen 230 und 280 Gramm. Den größten Teil des Lebens nimmt die Herzmasse kontinuierlich zu. Die Länge eines erwachsenen menschlichen Herzens misst ca. 12 cm, die breiteste Stelle ca. 8 bis 9 cm. Durch Septen ist das Herz vertikal in eine linke und rechte Hälfte, horizontal durch eine zirkuläre Einschnürung und durch die sogenannten Segelklappen in zwei Herzvorhöfe (Atrien) und zwei Herzkammern (Ventrikel) geteilt. Es ergeben sich somit insgesamt vier Herzhöhlen: rechter Vorhof (Atrium cordis dextrum), rechte Kammer (Ventriculus cordis dexter), linker Vorhof (Atrium cordis sinistrum) und linke Kammer (Ventriculus cordis sinister). Die Aufteilung des Herzens ist von außen sichtbar durch die zirkuläre Einschnürung der Sulcus coronarius zwischen den Vorhöfen und den Kammern. Die Einschnürungen der Herzmuskulatur vom Sulcus interventricularis anterior und von dem Sulcus interventricularis posterior befinden sich zwischen den einzelnen Kammern. Mit arteriellem Blut wird das Herz über die zwei Koronargefässe Arteria coronaria dextra und Arteria coronaria sinistra versorgt. Das venöse Blut wird über Koronarvenen wie die Vena cardiaca magna und der Sinus coronariaus abtransportiert. Neben der Hauptaufgabe des Herzens, der Aufrechterhaltung des Blutkreislaufes (die dabei erbrachte Arbeit bzw. Leistung wird als Herzarbeit bzw. Herzleistung bezeichnet), reguliert das Herz auch den Blutdruck. Die Aufgabe der Blutdruckregulierung erfolgt von speziellen endokrinen Zellen, die sich hauptsächlich in den Atrien befinden. Vor Allem das atriale natriuretische Peptid (ANP) ist an der Blutdruckregulierung beteiligt. Es wird bei erhöhtem Druck und Überdehnung der Herzvorhofwand vermehrt ausgeschüttet, wirkt aber auch in der Niere und in der glatten Muskulatur der Arteriolen. Das Herz reagiert auf Veränderungen des Blutvolumens. So steigt zum Beispiel bei erhöhtem Blutvolumen die Herzfrequenz an, ein Mechanismus, der als Bainbridge-Reflex bezeichnet wird. Ebenso wird bei erhöhtem Blutvolumen die Kontraktilität der Herzmuskelzellen gesteigert, ein als Frank-Sterling-Mechanismus bezeichneter Vorgang. In Ruhe pumpt das menschliche Herz ungefähr das gesamte Blutvolumen, ca. fünf Liter, einmal pro Minute durch den Kreislauf. Bei körperlicher Belastung kann die Pumpleistung durch eine Verdoppelung des Schlagvolumens und eine Steigerung der Herzfrequenz (Schläge/Minute) um den Faktor 2,5 etwa auf das fünffache gesteigert werden. Dabei erhöht sich natürlich der Sauerstoffbedarf. In Ruhe beträgt die Herzfrequenz 50-80/Minute, bei Belastung kann die Herzfrequenz auf über 200/Min. ansteigen. Von Bradykardie wird bei einem zu langsamen Herzschlag (unter 60/Min. im Ruhezustand), von Tachykardie bei einem zu schnellen Herzschlag (über 100/Min. im Ruhezustand) gesprochen. Bei einem Herzzyklus füllen sich erst die Vorhöfe, während gleichzeitig die Kammern das Blut in die Arterien auswerfen. Die Kammermuskulatur entspannt sich, es öffnen sich die Segelklappen und das Blut fließt durch den Druckabfall in den Kammern aus den Vorhöfen in die Kammern. Dieser Vorgang wird unterstützt durch ein Zusammenziehen der Vorhöfe (Vorhofsystole). Anschließend erfolgt die Kammersystole: Die Kammermuskulatur zieht sich zusammen, der Druck steigt an, die Segelklappen schließen sich und das Blut strömt durch die geöffneten Taschenklappen in die Arterien aus. Ein Rückfluss des Blutes aus den Arterien während der Entspannungsphase (Diastole) wird durch den Schluss der Taschenklappen verhindert. Die Strömungsrichtung wird damit durch die Klappen bestimmt.
Die Kardiologie ist das medizinische Gebiet der Herzerkrankungen. Da das Herz und das Gefäßsystem in engem Zusammenhang stehen, spricht man auch von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wichtige Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind z.B. Herzrhytmusstörungen, die Koronare Herzkrankheit (KHK), der Herzinfarkt (Myokardinfekt), Myokardiopathien, Herzklappenvitien. Klinische Untersuchungen des Herzens basieren auf der Auskultation der Herztöne und Herzgeräusche sowie der Palpation des Pulses. In der apparativen Diagnostik gibt es zahlreiche invasive und nicht-invasive Untersuchungsmethoden wie z.B. das EKG, Echokardiographie, Kardio-MRT, Kardio-CT. Beim EKG können Anzeichen eines Myokardinfarktes sichtbar gemacht werden. Bei Verdacht eines Infarktes muss das EKG immer zusammen mit der Messung der Labordiagnostik und der Klinik des Patienten bestimmt werden. In der Labordiagnostik für den Herzinfarkt werden zahlreiche Enzyme und Proteine gemessen, die durch Schädigungen des Myokards innerhalb unterschiedlicher Zeiträume in das Blutserum freigesetzt werden und eine unterschiedliche Spezifität für den Myokardinfekt aufweisen. So steigt das Enzym CK-MB (Abk. von creatin kinase muscle brain) schon 3-12 Stunden nach einem Infarkt an, ist aber nicht so spezifisch für einen Infarkt wie z.B. das Troponin I (höchste Spezifität, Anstieg 3-8 Stunden nach Infarkt). Weitere Laborparameter zur Messung bei einem Herzinfarkt sind Myoglobin (steigt 2-6 Stunden nach Infarkt an), GPBB (das Enzym Glykogenphosphorylase), GOT (Abk. für das Enzym Glutamat-Oxalacetat-Transaminase), Troponin T.

1)Bei der Regulation der CO2-Bindung durch Hämoglobin spielt der sogenannte Haldane-Effekt eine Rolle. Welche Effekte sind dem Text zufolge damit gemeint?

(A)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(B)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(C)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erschwert.
(D)Im Bereich der Lunge wird bei steigendem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
(E)Im Bereich der Lunge wird bei niedrigem Sauerstoffpartialdruck Kohlendioxid leichter abgegeben, im Bereich des aktiven Gewebes bei steigendem Sauerstoffpartialdruck die Aufnahme von Kohlendioxid erleichtert.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welcher der nachfolgenden Effekte ergibt sich dem Text zufolge bei einem Blutzuckerspiegel über 80 mg/dl?

(A)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Carbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(B)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(C)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 23% transportiert
(D)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 8%, in Form von Bicarbonat zu 70% und an Hämoglobin gebunden zu 25% transportiert
(E)Kohlendioxid wird im Blutplasma physikalisch gelöst zu 7%, in Form von Bicarbonat zu 23% und an Hämoglobin gebunden zu 70% transportiert
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche der Lösungen A - E ist dem Text zufolge richtig?

I.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des physikalisch gelösten Kohlendioxides bezüglich des Kohlendioxidtransportes auf.
II.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf
III.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Absinken des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des Bicarbonates im Kohlendioxidtransport auf.
IV.Die Verabreichung des Medikamentes Acetazolamid führt zum Anstieg des Kohlendioxidpartialdruckes und zeigt damit den hohen Anteil des an Hämoglobin gebundenen Kohlendioxides auf.
(A)Die Aussagen I, II und III lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(B)Die Aussagen II, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(C)Die Aussagen I, III und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(D)Die Aussagen I, II und IV lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
(E)Alle Aussagen lassen sich nicht aus dem Text ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche der nachfolgenden Aussagen lässt bzw. lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
II.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) erfolgt generell nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
III.Die Energiegewinnung der Zelle (äußere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
IV.Die Energiegewinnung der Zelle (innere Atmung) beim Menschen erfolgt nur aerob, wobei zu diesem Prozess die Glykolyse, der Citratzyklus und die Atmungskette gehören.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Die Aufnahme bzw. Abgabe von Hydrogencarbonat beim Kohlendioxidtransport wird mit Hilfe des sogenannten Hamburger-Shiftes geregelt. Welche der folgenden Aussagen sind dem Text zufolge richtig?

I.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
II.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Hydrogencarbonat-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
III.Im Bereich des aktiven Gewebes wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus dem Blut in die Erythrozyten.
IV.Im Bereich der Lunge wandert über den sogenannten Hamburger-Shift ein Chlorid-Ion aus den Erythrozyten ins Blut.
(A)Die Aussagen I, II und III sind richtig.
(B)Die Aussagen I, II und IV sind richtig.
(C)Die Aussagen I, III und IV sind richtig.
(D)Die Aussagen II, III und IV sind richtig.
(E)Alle Aussagen I-IV sind richtig.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welcher der nachfolgenden Sachverhalte stimmt nicht mit dem Text überein?

(A)Ausschlaggebend für den Atemreiz ist die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Sauerstoff-Gehalt, beziehungsweise den Sauerstoff-Partialdruck des Blutes.
(B)Die Energiegewinnung bei Säugetieren erfolgt nur aerob.
(C)Die äußere Atmung beschreibt den Gasaustausch zwischen dem umgebenden Medium und der Körperflüssigkeit, die innere Atmung dient der eigentlichen Energiegewinnung der Zelle.
(D)Die Glykolyse gehört zum Prozess der sogenannten Zellatmung.
(E)Das Atemzentrum liegt im Gehirn in der Medulla oblongata.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Hautschicht liegt zur Außenfläche hin oberhalb der Stratum germinativum?

(A)Stratum reticulare.
(B)Stratum spinosum.
(C)Stratum lucidum.
(D)Stratum basale.
(E)Stratum granulosum.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die durchschnittliche Hautfläche eines erwachsenen Menschen beträgt 1,73 m2.
(B)Die Epidermis eines erwachsenen Menschen ist ca. 0,03 bis 0,05 nm dick.
(C)Die äußerste Schicht der Epidermis ist die Stratum corneum.
(D)In der Unterhaut befinden sich Sinneszellen gegen starke Druckreize.
(E)Antihistamine können in Medikamenten enthalten sein und wirken gegen Juckreiz.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Dermis wird in die Papillenschicht und in die Körnerschicht unterteilt.
II.Die Dermis versorgt die Grenzzone zur Subcutis.
III.Der Musculus arrector pili entspringt in der Dermis.
IV.Ekzeme gehören zu den lokalen Hauterkrankungen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage bezüglich der Funktionen der Haut lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Die Haare in der Haut schützen den Organismus vor Wärmeverlusten.
(B)Da die Langerhanszellen in der Haut unter anderem als antigenpräsentierende Zellen wirken, hat die Haut auch immunologische Funktionen.
(C)Die Haut dient als Stammzellreservoir, da sich in ihr embryonale Stammzellen befinden.
(D)über die Haut erfolgt ein gasförmiger Stoffaustausch von inerten Gasen.
(E)In der unteren Dermis befindet sich die glatte Muskulatur, die für die Temperaturregelung wichtig ist.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Bei Hautinfektionen, die durch Bakterien verursacht werden, werden dem Patienten Antibiotika verschrieben. Diese werden oral eingenommen und wirken über den Blutkreislauf. Welche Aussage ist bzw. welche Aussagen sind bezüglich der Versorgung des Infektionsherdes dem Text zufolge richtig?

I.Der Infektionsherd wird durch die Stratum germinativum mit dem Antibiotikum versorgt.
II.Der Infektionsherd wird durch die Dermis und Subcutis mit dem Antibiotikum versorgt.
III.Der Infektionsherd wird durch die Stratum corneum und der Stratum lucidum mit dem Antibiotikum versorgt.
IV.Der Infektionsherd wird durch die Stratum lucidum und der Stratum reticulare mit dem Antibiotikum versorgt.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Stratum germinativum wird durch die Stratum basale und die Stratum paillare gebildet.
(B)Die Milchdrüse liegt in der Glanzschicht.
(C)Die Schuppenflechte ist eine lokale Hauterkrankung.
(D)Die Dermis besteht überwiegend aus Bindegewebsfasern.
(E)Die Dermis wird in die Stratum spinosum und Stratum reticulare unterteilt.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage bezüglich der Hormone lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die Ausschüttung der Tropine wird über Regelkreise kontrolliert.
(B)Hormone des Gastrointestinaltraktes wirken parakrin.
(C)Die Konzentration von Cortisol im Blut schwankt periodisch.
(D)Hydrophile Hormone wirken an der Zellmembran der Zielzelle.
(E)Lipophile Hormone wirken am Zellkern der Zielzelle.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich bzw. welche Aussagen lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Thyroxin löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
II.Bei einem Glucose-Spiegel im Blut von 6mM aktiviert das ZNS die Ausschüttung von Insulin.
III.Eine medikamentöse Gabe von Insulin hat Auswirkungen auf die Glucagonkonzentration der A-Zellen der Pankreas.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen II und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Aus dem Hypothalamus werden Liperine freigesetzt und der Glucose-Spiegel im Blut beträgt 4mM. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Insulin.
II.Es kommt zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
III.Es kommt nicht zur vermehrten Ausschüttung vom glandulären Hormon.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lässen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I-IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage ist dem Text zufolge richtig?

(A)Melatonin leitet sich von Cholesterol ab.
(B)Eicosanoide leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(C)Catecholamine leiten sich von der Arachidonsäure ab.
(D)Histamin leitet sich von Aminosäuren ab.
(E)Iodthyronine leiten sich von Cholesterol ab.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage lässt sich nicht aus dem Text ableiten?

(A)Die vermehrte Ausschüttung von Statinen wird über das ZNS reguliert.
(B)Prostaglandine wirken über einen autokrinen Wirkungsmechanismus.
(C)Progesteron wirkt in der Zielzelle über dem Prinzip der Transkriptionskontrolle.
(D)Thyroxin wird aus Aminosäuren gebildet und löst in der Zielzelle die Bildung von second messengern aus.
(E)Testosteron gehört zu den lipophilen Hormonen.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)In einem Organismus kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Histaminen. Welche Aussage(n) lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von mRNA und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
II.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von Hormonrezeptoren und infolge dessen verstärkt Proteine freigesetzt.
III.Die Ausschüttung von Histaminen führt in der Zielzelle zur vermehrten Synthese von second messengern und infolge dessen werden verstärkt Proteine freigesetzt.
(A)Nur die Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur die Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur die Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
1)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Der sulcus coronarius liegt zwischen Vorhöfen und Kammern.
(B)Der Sulcus interventricularis posterior liegt zwischen den Kammern.
(C)Arterielles Blut wird über den Sinus coronariaus abtransportiert.
(D)Die Arteria coronaria dextra versorgt das Herz mit arteriellem Blut
(E)Die Arteria coronaria sinistra versorgt das Herz mit arteriellem Blut.
( A )( B )( C )( D )( E )
2)Welche Aussage lässt sich aus dem Text nicht ableiten?

(A)Ein zu schneller Herzschlag (über 120/Min. im Ruhezustand) wird als Tachykardie bezeichnet.
(B)Die Steigerung der Kontraktilität der Herzmuskelzellen bei erhöhtem Blutvolumen wird als Frank-Sterling-Mechanismus bezeichnet.
(C)Keine der Methoden I-III ist geeignet.
(D)Ein zu langsamer Herzschlag (unter 60/Min. im Ruhezustand) wird als Bradykardie bezeichnet.
(E)Die Steigerung der Herzfrequenz bei erhöhtem Blutvolumen wird als Bainbridge-Reflex bezeichnet.
( A )( B )( C )( D )( E )
3)Ein Patient kommt in die Klinik und klagt, dass er seit etwa zwei Stunden starke Brustschmerzen, Angstschweiß, ein Engegefühl und Übelkeit hat (alles Symptome eines möglichen Myokardinfarktes). Welche Aussage / welche Aussagen bezüglich des weiteren Vorgehens lässt / lassen sich dem Text zufolge am ehesten ableiten?

I.Es ist sofort ein EEG durchzuführen. Zeigt das EEG kein Anzeichen auf einen Infarkt, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
II.Es sind sofort die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine durchzuführen. Sind die Bestimmungen dieser Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
III.Die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine sollten zweimalig (sofort und nach 12 Stunden) erfolgen. Sind diese Parameter negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
IV.Das EKG sollte innerhalb von 24 Stunden zweimal durchgeführt und auf Infarktzeichen geprüft werden. Sind keine Infarktzeichen sichtbar und bleiben die Messungen der Laborparameter CK-MB, Myoglobin, Troponine innerhalb dieser 24 Std. negativ, ist ein Myokardinfekt auszuschließen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Nur die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
4)Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

(A)Die Auskultation der Herztöne basiert auf apparative diagnostische Untersuchungsverfahren des Herzens.
(B)Das Protein Myoglobin steigt innerhalb von 3 – 8 Stunden nach einem Herzinfarkt rasch an.
(C)ANP wirkt nur bei erhöhtem Druck der Herzvorhofwand.
(D)Beim Herzzyklus wird die Strömungsrichtung des Blutes durch die Klappen bestimmt.
(E)Ein erhöhtes Blutvolumen wird immer nur durch die Steigerung der Herzfrequenz reguliert.
( A )( B )( C )( D )( E )
5)Welche Aussage(n) bezüglich dem ANP lässt / lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf erhöhtem Druck.
II.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der Blutdruckregulierung auf Überdehnung der Herzvorwand.
III.Das atriale natriuretische Peptid wirkt bei der rauhen Muskulatur der Arteriolen.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage I und II lassen sich ableiten.
(E)Nur Aussage I und III lassen sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )
6)Welche Aussage(n) bezüglich eines Herzzyklus lässt/lassen sich aus dem Text ableiten?

I.Der Fluss des Blutes aus den Vorhöfen in die Kammern wird unterstützt durch die Kammersystole.
II.Bei einem Herzzyklus werfen erst die Kammern das Blut aus den Arterien aus, dann füllen sich die Vorhöfe.
III.Bedingt durch Druckabfall in den Kammern fließt das Blut aus den Vorhöfen in die Kammern.
IV.Bei einem Herzzyklus füllen sich erst die Vorhöfe, gleichzeitig strömt das Blut aus den Kammern in die Venen aus.
(A)Nur Aussage I lässt sich ableiten.
(B)Nur Aussage II lässt sich ableiten.
(C)Nur Aussage III lässt sich ableiten.
(D)Nur Aussage IV lässt sich ableiten.
(E)Keine der Aussagen I - IV lässt sich ableiten.
( A )( B )( C )( D )( E )